Geschichte

Geschichte:
Wie der PTV entstand

Der Psychosoziale Trägerverein Solingen e.V. (PTV) wurde im Jahre 1978 von einer Gruppe ehrenamtlich tätiger Solinger Bürger gegründet. Hauptmotiv war der Wunsch nach alternativen Betreuungsangeboten für Menschen aus Solingen neben der Behandlung im mehr als 20 Kilometer entfernten Landeskrankenhaus Langenfeld.

Der Verein setzte sich zum Ziel, gemeindepsychiatrische Hilfen in Solingen selbst aufzubauen. Die bis heute gültige Botschaft lautete: Psychisch kranke Menschen sollen nicht abgeschoben werden; sie sollen in Solingen leben und ihren Bedürfnissen entsprechend begleitet werden.

Mit den Jahren baute der PTV sein Angebot immer weiter aus. Dazu zählten 1984 die ersten Wohnheimplätze, verbunden mit Hilfen, den Alltag zu strukturieren und eine Beschäftigung zu finden. Der Verein richtete eigene Arbeitsplätze für psychisch erkrankte Menschen ein, zunächst in der Hauswirtschaft und in der Verwaltung. In den Folgejahren gründete der PTV den Zweckbetrieb JAIDER, der seine Leistungen auch auf dem freien Markt anbietet.

Auf dem Weg zur Professionalisierung

Ende der 1980er Jahre kämpfte der Verein mit wirtschaftlichen Problemen. Die ehrgeizigen Ziele überstiegen die wirtschaftlichen Möglichkeiten – mit der Folge, dass der PTV beinahe in die Insolvenz geraten wäre. Dem guten Willen vieler Beteiligter, von Stadtsparkasse Solingen und Paritätischem Wohlfahrtsverband bis zum Landschaftsverband Rheinland, verdankt der Verein seine Rettung.

Die Krise hatte eine Professionalisierung der Vereinsarbeit zur Folge. Eine Kostenrechnung wurde eingerichtet; die Verantwortlichen der einzelnen Bereiche erhielten Budgetverantwortung und müssen seitdem auch auf die Wirtschaftlichkeit ihres Tuns achten.



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