Krisenwohngruppe

Krisenwohngruppe:
Zufluchtsort in seelischer Not

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Wenn Sie in einer seelischen Notlage eine Zuflucht suchen, deshalb den Krisendienst des PTV anrufen oder bei uns einfach vor der Tür stehen (Eichenstraße 105-109): Dann ist das absolut in Ordnung! Für solche Situationen existiert die Krisenwohngruppe. Sie dient als Zufluchtsstätte für Solinger Bürger, die sich in akuten Krisensituationen für einige Zeit aus ihrer gewohnten Umgebung zurückziehen wollen.

Die Krisenwohngruppe verfügt über elf reguläre Plätze und ein jederzeit belegbares Notbett. Je nach Situation gestaltet sich der Aufenthalt ganz unterschiedlich: Manche Hilfesuchenden halten sich nur wenige Stunden auf, etwa für eine gemeinsame Mahlzeit oder ein helfendes Gespräch. Andere bleiben einige Tage, gehen tagsüber arbeiten und schlafen in der Wohngruppe. Wieder andere wohnen hier über Wochen oder sogar Monate, weil sie eine intensive Betreuung mit täglichen Gesprächen und ärztlicher Behandlung benötigen.

Hilfen in seelischen und psychosozialen Notlagen

Als Bewohner der Krisenwohngruppe erhalten Sie Unterkunft, Verpflegung und eine Betreuung rund um die Uhr. Bei Bedarf erhalten Sie Zugang zu weitergehenden Behandlungen und Angeboten.

Die Krisenwohngruppe hat sich als wertvoller Baustein des PTV-Angebots bewährt. In Krisenfall kann sie auf unterschiedliche Weise helfen:

Als Zufluchtsstätte in der Not vermittelt die Krisenwohngruppe ein Gefühl der Sicherheit. Oft wirkt es schon erleichternd, an einem abgeschirmten Ort Ruhe zu finden und mit seinen Ängsten nicht mehr alleine klarkommen müssen.

Die festen Abläufe in der Krisenwohngruppe helfen, zu einem strukturierten Alltagsleben zurückzufinden. Aufstehen, regelmäßige Mahlzeiten einnehmen, sein persönliches Umfeld in Ordnung halten: Ein wichtiger Schritt für die Überwindung einer seelischen Krise kann schon darin liegen, sich auf die grundsätzlichen Dinge im Alltag zu besinnen.

Der Aufenthalt in der Krisenwohngruppe bietet Gelegenheit, eine psychosoziale Notlage zu thematisieren – etwa wenn Sie in Geldnot sind oder gerade Ihren Arbeitsplatz verloren haben. In diesen Fällen bieten wir Beratung und praktische soziale Hilfe an, indem wir auf Angebote und Erfahrungen anderer Bereiche des PTV zurückgreifen.

In Kombination mit der Tagesklinik  ist bei schwerer Erkrankung eine vollstationäre Behandlung möglich. Der große Vorteil: Die Behandlung erfolgt nicht hinter den Mauern und abgeschlossenen Türen eines anonymen Klinikbetriebs, sondern in wohnlicher Atmosphäre und im geschützten Rahmen einer überschaubaren Gruppe.

Info
Aufnahme:
Die Krisenwohngruppe hat elf Betten und verfügt zusätzlich über ein Notbett, so dass im Notfall eine sofortige Aufnahme möglich ist.
Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an den Krisendienst, Telefon rund um die Uhr: 24821-0,
ansonsten an die Ärzte des PTV, Frau Halbe, Frau Diekmann,  (Tel. 24821-0).

 

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